Brief an die Pharisäer
von Claus-Peter Peters
Liebe Pharisäer,
betrachte ich mir die wenigen Reaktionen auf meine bisherigen Veröffentlichungen sowie auf die vielen Schreiben an Presse, Funk und Fernsehen, dürfte es Euch bislang wohl gefallen haben, meine Arbeit mehr oder minder zu ignorieren. Mir dagegen oblag es, wie ein „einsamer Rufer in der Wüste“ meine Erkenntnisse in Eure Welt zu tragen, eine Welt, die von Euch geschunden, von Tag zu Tag wüstenhaftere Züge annimmt. Nehmen wir nur die Ausbeutung der Ressourcen sowie die Vernichtung von Lebens- und Nahrungsgrundlagen, etwa versiegelte Landschaften, brennende Wälder, erodierende Böden oder leer gefischte Meere, weiter die Vergiftung des Lebensraums Erde mit dem Klimawandel heraus, sieht man die Früchte Eures Treibens bzw. Euer Leugnen von Verantwortung für die Natur. Gleichfalls ohne Respekt vor Leben und Würde vieler Kreaturen ist Euer Streben häufig allein auf Geld, Macht und persönliche Vorteile gerichtet. Dabei entpuppen sich viele von Euch als fast asoziale, jedenfalls rücksichtslose, häufig noch rückgratlose Egoisten, denen es an jeglicher Form von Kultur oder Herzensbildung mangelt. – Nicht? Aber natürlich: Weil Eure Seele ja nur einmal lebe, müsste Euch Gott Euer Handeln schon irgendwie verzeihen. Und weil es Euch gut geht, haltet Ihr Euch obendrein auch noch für von Gott besonders geliebt!
Manch einer glaubt zudem, dass es gar keinen Gott gebe und man sich die Welt ungestraft untertan machen dürfe. „Nach mir die Sintflut“, „Alles mitnehmen, man lebt nur einmal“ oder aber „Feiern, bis der Arzt kommt“ sind etwa die Mottos, unter denen das Leben steht. Dass vielleicht ein Nachbar der Hilfe bedürfte, wird geflissentlich übersehen, erst Recht das teils erbärmliche Leben der Menschen, die auf der anderen Seite der Weltkugel leben. Dass es aber viele Hinweise auf ein mehrfaches Seelenleben und damit eine Notwendigkeit der Vervollkommnung dieser von Gott geborenen Lichtgestalt gibt, wird ignoriert oder einfach negiert. Dass Euer Denken und Handeln mithin kurzsichtig ist und Ihr deshalb höchst selbst noch eines Tages dafür die Zeche zahlen werdet, wird eifrig verdrängt. Dabei könntet Ihr bei den Religionsstiftern oder auch bei Dichtern und Denkern nachlesen, wie es Menschen erging, die sich bemühten, Ihren Weg zurück zu Gott zu finden. Menschen, die sich nicht damit abgaben, für eine kurzfristige Reizbefriedigung alles zu verbrennen und dann die nächste Beschäftigung zu suchen. Menschen, die langfristig etwas für Ihre Mitmenschen und somit für sich selbst zu erreichen suchten. Menschen, die für Weisheit und Erkenntnis zu leiden bereit waren, Menschen, die für sich das Wissen erlangten, göttlicher Aufnahme im Tod gewiss zu sein. Das ist selbstredend von anderer Qualität als ein Bewusstsein um ein ewiges Wiedergeboren-Werden auf diesen immer weiter zerstörten Planeten, um mit diesem am Ende aller Tage – und das ohne göttliche Aufnahme – unterzugehen.
Um hier die Denkweise derer zu begreifen, die ihre Existenz nicht sinnlos vergeudeten, habe ich mich, nach meiner eigenen seelischen Entwicklung, jahrelang mit Erlebnissen beschäftigt, die tief bewegen und die schließlich zu fundierter Selbstsicht und zu vertieften Einsichten in das Leben befähigen. Schlüsselerlebnisse oder auch Knotenpunkte nennt man diese besonderen Geschehnisse, wobei nicht nur solche im Zusammenhang mit dem Tod von sexuellen Erlebnissen zu unterschiedlichen sind. Auch sind beispielsweise Mord und Abtreibung zwei völlig verschiedene Paar Schuhe, gleich so Notwehr und vorsätzliche Tötung. Zudem ist etwa eine sexuelle Misshandlung auf der Opferseite nicht gleich einer solchen auf der Täterseite. Nur die erste Herangehensweise in der Auflösung mag hier Parallelen zeigen, spätestens mit Fragen von göttlichem Lohn oder göttlicher Strafe fallen die Erkenntnisse dann auf beiden Seiten aber völlig unterschiedlich aus. Jedes Erlebnis wie jede Kombination von Knotenpunkten hat meist andersartige, je nach Betroffenem teils sogar völlig gegensätzliche Einsichten zur Folge. Nicht zu vergessen, sind überdies Unfall- und Krankheitserlebnisse sowie Hilfs- und Demutserlebnisse, wobei letztere neben solchen aus dem Prozess häufig erst gewünschte Lösungen mit vertieften Erkenntnissen ermöglichen.
Voraussetzung für eine jede, letztlich auf Gott zurückgehende Erfahrung aus dem Bereich des Naturrechts, ist selbstverständlich eine über das Begreifen des eigenen Handelns und Fühlens hinausgehende Beschäftigung mit den Sinnfragen des Lebens. Ohnehin ist allen anzuraten, sich um die eigene Lebensgeschichte zu bemühen, sonst könnte die Seele durch Einschnürung und/oder eine mögliche Verkümmerung Schaden nehmen. Wenig sinnvoll ist dabei die rein sexuelle Sichtweise auf tief prägende Erlebnisse, denn dies hatte schon manches Mal die Notwendigkeit lebenslanger Einnahme von Psychopharmaka zur Folge. Für zum Schutz oder zur Strafe Weggesperrte kann es ohnehin nur mit Gedanken um göttlichen Lohn oder göttliche Strafe einen wirklich sinnvollen Therapieansatz geben. Und mit Hinblick auf religiöse Eiferer sei höchst vorsorglich nachgetragen, dass ich keinesfalls mit einem Mörder würde tauschen wollen, erst recht nicht mit jemandem, der sich an mir vergriffe. Denn seht einmal genau hin, was ich da und für wen ich dies schreibe.
Die Prägung der Lichtgestalt durch Schlüsselerlebnisse jedenfalls geschieht allein aus Gründen Ihrer Vervollkommnung, weil es Gott so gefällt, alles andere wäre reine Spekulation. Deshalb durchläuft der Mensch auf diesem Planeten eine Vielzahl von Existenzen, um letzten Endes in einem mystischen Leidensprozess die wichtigsten Knotenpunkte des letzten Daseins aufzulösen. Erst danach darf der Mensch auf göttliche Aufnahme hoffen, sofern seine Seele nicht aufgrund vielfacher Verfehlungen am Ende verworfen wird. Vorsicht ist aber angeraten, weil eine Zweigeschlechtlichkeit der Lichtgestalt nach ihrer Spaltung im Leidensprozess zur Folge hat, dass man sich für eine Seite und damit einen Weg entscheiden muss. Der Entscheid für die männliche Seele oder Vitalseele zieht das Schamanentum, der Schwerpunkt auf der weiblichen Seele oder Freiseele den mystischen Weg nach sich. Anschaulich dargestellt und zum schamanischen Irrweg Stellung bezogen, haben Autoren wie Dante mit der „Göttlichen Komödie“ (hier spricht der Titel schon für sich), Goethe mit dem „Faust“ oder auch Nietzsche mit dem „Zarathustra“. Noch zur Zweiteilung der Seele nachgetragen sei, dass aufgrund ihrer göttlichen Abkunft damit auf die große göttliche Seele zurück geschlossen werden darf. Gott stellt sich somit, nimmt man das Band der Liebe hinzu, welches beide Seeleteile sowie Gott und die Menschen miteinander verbindet, als eine Dreigestaltigkeit (Trinität) dar, eine solche aus FRAU, Mann und Liebe.
Doch lassen sich Schlüsse, wie etwa das zum Gottesbild, nicht allein aus den Überlegungen zum eigenen Dasein heraus anstellen. Angesprochen war bereits mein Ansatz, zunächst meine persönliche Lebensgeschichte aufzuarbeiten und darauf aufbauend die Erkenntnisse anderer mit einzubeziehen. Mit deren Einsichten gelang eine weitere Ein- und Zuordnung aller Ergebnisse und ich erlangte damit den notwendigen Horizont, die Ansätze der Dichter und Denker, insbesondere aber die Hintergründe der Religionsstifter zu begreifen. Denn nur mit dem Wissen um möglichst viele Knotenpunkte und deren Auflösung ist es möglich, die den Stiftern als Ausgangspunkte ihrer Erkenntnis dienenden Schlüsselerlebnisse aufzuspüren. Und erst damit lassen sich mystische Glaubensansätze als aus persönlicher Geschichte heraus entwickelt, begreifen. Soweit nicht zudem Religionen allein auf den äußeren Wegen Schamanentum, Okkultismus, Philosophie oder priesterlichen Riten beruhen, lassen sie sich alle Lehren deswegen auch in der Freien Mystik wieder einen.
Zu den mystischen Wegen und deren Erkenntnissen angefügt, beschrieb bereits der chinesische Mystiker Laotse vor mehr als zweieinhalb Jahrtausenden drei verschiedene Meisterschaftsstufen, ohne allerdings die zugrunde liegende Erlebnisse zu benennen. Zwar kann heute mit Differenzierung Täter/Opfer bei sexuellen Erlebnissen sowie Mann/Frau bei der Abtreibung genauer in fünf Stufen eingeteilt werden, dennoch hätte er Mohammed zweifelsfrei als niederen Meister, Buddha als mittleren Meister oder etwa Goethe als Hohen Meister (heute Rätselmeister) identifiziert. Allein an den Gottesbildern der vorgenannten Herren hätte Laotse, ausweislich des 41. Spruchs des Tao-te-king, dies für sich ausmachen können. Vielleicht hätte er zudem sogar herausgefunden, dass Mohammed in Notwehr tötete oder Buddha ein selbst gewolltes, ihn dennoch verletzendes Liebesspiel zu seinen Einsichten in das Welt- und Menschheitsgeschehen nutzte. In jedem Falle aber wäre es ihm als erklärtem Gegenspieler des Schamanenfreundes Konfuzius nicht entgangen, dass Jesus am Kreuz lediglich schamanisierte und keinesfalls „körperlich wiedergeboren“ wurde. Die von Paulus entwickelte Lehre des Christentums jedenfalls hätte er verlacht.
Zu den verschiedenen Gottesbildern sei festgehalten, dass ein Täter Gott nicht schauen darf (wird in auflösenden Träumen immer nur als Frau gesehen oder in Auditionen als weibliche Stimme gehört), sondern dies allein einem Opfer vorbehalten bleibt. Eine Ausnahme hiervon ist allerdings das Opfer eines sexuellen Übergriffs, das bei eigenem Tatbeitrag ebenso wie der Täter vom inneren Anblick Gottes ausgeschlossen bleibt. Dafür darf das Opfer jedoch vor dem unpersönlich Absoluten entscheiden, wiedergeboren zu werden oder aber mit der Seele zu verlöschen. Das mag kompliziert klingen, wird aber sicher mit den nachfolgenden Grafiken einfacher verständlich. Die Vorstellung eines rein männlichen Göttlichen im Übrigen dürfte auf die Beobachtung größerer körperlicher Kräfte eines Mannes gegenüber denen einer Frau zurückzuführen sein. Nebenbei bemerkt, hatte dies in der Schöpfungsgeschichte mancher Religion deshalb statt des Bildes der Seele gebärenden Weltenmutter sogar die abstruse Vorstellung eines Tonklumpens oder Mannesrippe behauchenden Gott-Vaters zur Folge. Doch sei nicht zu sehr in alte Mythen abgeschweift, zum Thema zurück:
Religionen entstanden aufgrund der göttlichen Abkunft der Seele, die aus sich selbst heraus zur Weltenmutter zurückzukehren sucht. Laotse fasste dies prägnant in einem kurzen Satz zusammen: „Rückkehr ist die Bewegung der Führerin des Alls.“ Damit erklären sich des Weiteren das Streben des Menschen nach Weisheit sowie der Versuch, die eigene Existenz zu begreifen. Erste Erklärungsmodelle bot im Übrigen die Natur mit ihren Erscheinungen, bis es einigen Wenigen später gelang, mit der Auflösung von Knotenpunkten Antworten auf zumindest einen Teil der Fragen in sich selbst zu finden. Mit diesem Wissen dann erfolgte der Qualitätssprung von Vorstellungen in einfachsten Naturreligionen, in denen Sonne, Mond, Bäume oder ähnliches verehrt wurden, hin zu vielschichtigeren Überlegungen vom Sinn des Lebens oder auch von Gott. Weil aber alle diese komplexen Gedanken um den Lebenssinn oder um göttliche Strukturen (Schamanisches oder Okkultes einmal außen vor) auf solche Erkenntnisse aus Leidensprozessen zurückgehen, lassen sich insbesondere die darauf fußenden Gottesmodelle vergleichend gegenüberstellen. Dies soll nachfolgend mit Erkenntnissen um das göttliche Belohnungs- und Bestrafungssystem geschehen.
In der ersten Grafik ist hierzu im inneren Dreieck die bereits angesprochene Trinität aus FRAU-Mann-Liebe abgebildet, wie sie sich aus der Auflösung vieler Schlüsselerlebnisse ergibt. Unter dem Eindruck männlicher Überlegenheit wird diesem die hinduistische Idee einer männlichen Trinität aus dem Schöpfer Brahma (man könnte auch von „Geburt“ sprechen), dem Zerstörer Vishnu („Tod“) sowie dem Bewahrer Shiva („Liebe“) hinzugestellt.

Unspektakulär dürfte noch die Zuordnung von Liebe-Shiva-Bewahrer sein. Mutmaßlich ebenso wenig Widerspruch würde eine Zuordnung Frau und Gebärerin hervorrufen, doch die Vorstellung von Brahma, einer Schöpferin, dürfte ersten Unmut auslösen. Sie geht aber auf die Einsichten von Mystikern aus Opferleidensprozessen zurück, in denen Gott eben immer nur als Frau gesehen wird. Und ich vermute, so richtig aufregend ist die letzte Verkettung von Mann-Vishnu-Zerstörer, die damit allerdings die Gründe der Aggression manch männlich geprägter Religion erklären würde. Dass sich der Hinduismus dagegen trotz der „drei Männer“ Brahma-Shiva-Vishnu nicht im gleichen Maße aggressiv zeigte, ist zum einen auf die henotheistische Grundhaltung der Hindus zurückzuführen, mal dem ersten, mal dem zweiten, mal dem dritten Aspekt in der Göttlichkeit den Vorzug einzuräumen. Zum anderen bricht ja Shakti, die Urmutter, die männliche Dreigestaltigkeit im Schöpfungsprinzip auf, wie es noch die nächste Grafik veranschaulichen wird. Dass sich der Hinduismus dennoch trotz dieses bereits sehr kompletten Gottesbildes nicht außerhalb Indiens verbreiten konnte, liegt an seinem Charakter einer Stammesreligion. Vor allem das Kastenwesen, welches Nicht-Indern ausschließlich einen Platz unterhalb der niedrigsten Kaste zuweist, stieß hier auf die breiteste Ablehnung.
Die nachfolgende Grafik stellt dann die christliche Trinität in den Vordergrund und ergänzt diese um den Einbruch der Weiblichkeit im Schöpfungsprinzip, in unseren Breiten bekannt besonders aus dem Katholizismus. Wegen der Deckungsgleichheit mit der ersten Grafik können hier übrigens Maria, die Muttergottes, die Urmutter, die Weltenmutter, Guan-Yin, Isis, Pachamama, Shakti usw. synonym eingesetzt werden. Daneben sind bereits islamische Vorstellungen vom Überpropheten eingearbeitet, der sich über Jesus erhebt, ebenso Mohammeds unvollkommene Vorstellung von Allah, da nur ein Prinzip verwirklicht ist.

Dem aufmerksamen Betrachter der Grafik wird nicht entgangen sein, dass die christlichen Begriffe Gott-Vater, Gott-Sohn (Jesus) und Gott-Heiliger Geist um die Mitte herum um 90° im Uhrzeigersinn „verdreht“ sind. Denn nach christlicher Glaubenslehre sitze Jesus ja zur Rechten des Vaters, also auf der „Schöpferposition“ – selbst wenn Jesus nicht Schöpfer der christlichen Lehre war, sondern Paulus. Mohammeds Platz ist dagegen oberhalb des Jesus und damit auch sinnfällig oberhalb jeder göttlichen Trinität (spannend für die Interpretation des Korans). Dagegen wird der Frau weder im Christentum noch im Islam eine bedeutende Stellung eingeräumt. Während sie im Katholizismus immerhin noch auf einen beigestellten Platz rutschen darf und damit zumindest bildlich für „Liebe“ zuständig bleibt, bietet der Islam Weiblichkeit auf göttlicher Ebene erst gar nicht an. Er kennt ohne Dreigestaltigkeit Allahs auch nur ein unvollkommenes Gottesbild und offenbart, ebenso wie mit der Überhebung über eine christliche Trinität, darin die verwundbarste Stelle seiner Lehre. Dies animierte mich zu einem kleinen Gedankenspiel, doch dazu gleich, zunächst zur derzeitigen Situation:

Und damit zum Gedankenspiel: Ich unterstelle, dass es den meisten Menschen einerseits um eine friedvolle, gemeinsame Zukunft aller Völker, zum anderen um das persönliche Erreichen göttlicher Aufnahme geht. Diesem Gemeinsamen und dennoch gemeinsam Einsamen steht heutzutage zwar nicht mehr der größte aller je gewesenen Führer, doch der besonders lange Schatten des größten aller je gewesenen Propheten entgegen. Um aber in einem Klima übereinstimmender Grundüberzeugungen und Grundwerte das persönliche Lebensziel zu erreichen, müsste noch der lange Schatten dieses GröPaZ überwunden werden. Um dabei seine radikale Anhängerschaft nicht gegen sich aufzubringen und diese gleichfalls für die freie Mystik einzunehmen, müsste ein jeder Mensch für zumindest eine Gedankensekunde lang mit tiefer Inbrunst dem größten aller je gewesenen Propheten folgen. Damit verlöre dieser seine Anziehungskraft, zumal ja nach islamischer Vorstellung nicht der Prophet, sondern seine Verkündung den zentralen Aspekt seiner Religion darstellt. Dann würde sich ein jeder Mensch wieder in freier Mystik direkt und unmittelbar an Gott wenden können und der Islam mangels Überfigur, wie das Christentum ohne den Schamanen Jesus auf Gottvater, auf Allah zurückfallen. Mit der Öffnung auf Gottvater oder Allah bestände nach langer Zeit wieder für alle Menschen die Chance, Gott einmal erneut oder auch ganz neu in ihrer Weiblichkeit zu erfahren, einer Weiblichkeit, in der gleichfalls die weiteren Aspekte von Männlichkeit und Liebe enthalten sind.
Bei nun derart vielen gemeinsamen Grundwerten und Zielen, weiter den vielen, bisher unentdeckten Übereinstimmungen in den religiösen Lehren wie der Literatur, nämlich den Wechselbeziehungen zwischen Schlüsselerlebnissen und Erkenntnissen, Kulturschaffen und Religionslehren, ist die Menschheit an einem Punkt angelangt, an dem mein Vortrag endlich die gebührende Beachtung verdiente. Doch mehr als es Euch in immer neuen Worten darzulegen, vermag ich nicht. Es geht aber, um es Euch noch einmal ausdrücklich hinter die Horchlöffel zu schreiben, nicht mehr um die meine, mir sichere Zukunft meiner Seele, sondern um die Zukunft Eurer Seelen. Dazu muss in Anbetracht des Zustandes dieses Planeten nicht erneut vorgetragen werden. Also auf, Ihr Pharisäer, kommt in die Puschen, bevor die Natur kollabiert und Eure Seelenerlösung in weite Ferne rückt. Auf geht’s Mädels wie Buben, räumt die Erde auf, damit sie noch lange Heimstatt für entwicklungsbedürftige Seelen bleiben möge.
Und mit diesem frommen Wunsch nun schließe ich und grüße Euch alle, liebe Pharisäer, aus dem forum-freie-mystik.de – als Rätselmeister und mittlerer Meister ersten Grades
Claus-Peter Peters
Langenfeld, den 27.2.2009