Auf dieser Seite erhalten Sie Kurzfassungen der auf dieser Website angebotenen Texte, denn wer hat schon die Zeit, alles durchzulesen. Da sich bei erster Übersicht über einen langen Text selten erahnen lässt, ob sich die ganze Mühe des Lesens auch nur ansatzweise lohnt, gibt es hier, kurz und knackig, einen ersten Überblick.
Zur Buchvorstellung
Ohne negative Lebenserfahrung ist das Erreichen von Erkenntnis und Weisheit nicht möglich. Zu Letzterem kann ich Ihnen mit verhelfen, wenn Sie das für sich wollen, um die Lebenserfahrung aber muss sich ein Jeder zuvor selbst bemühen. Dabei führen in der Auflösung (auch im Sinne einer Loslösung von der Last) der negativen Erlebnisse Ihres Lebens, die verschiedenen Schlüsselerlebnisse, wie etwa Abtreibung, Mord, Vergewaltigung, Seelenwanderung oder der Tod eines nahen Angehörigen aufgrund der unterschiedlichen Ausgangslagen zu unterschiedlichen Erkenntnissen. Fünf Stufen der mystischem Meisterschaft können auf diese Weise erreicht werden, die hier im Einzelnen dargelegt werden. Daneben werden Ihnen die Wege der Religionsstifter Jesus, Mohammed und Buddha vorgestellt und deren Lehren – soweit diese mystischen Ursprungs sind – auf die zugrunde liegenden Schlüsselerlebnisse zurückgeführt. Sinn und Zweck des Ganzen: Wie Hafis, Rumi, Dante, Goethe, Nietzsche oder Hesse soll jeder Mensch zum Stifter seiner eigenen Religion werden.
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Zum Begriff Freie Mystik
Beschwernisse der Seele stören Energieflüsse und können Krankheiten auslösen. Bei dieser Lebenslast handelt es sich um unverarbeitete Lebensgeschichte, insbesondere nicht aufgelöste Schlüsselerlebnisse (auch bekannt als Knotenpunkte des Lebens). Damit stehen Lebensgeschichte einerseits und Gesundheit/Krankheit andererseits in einem inneren Zusammenhang. Hergestellt wird dieser über die Seele, die der Ort der Erinnerung für gelebtes Leben ist. Um sich hernach vom Leid wieder zu trennen, dabei eine seelische Selbstheilung zu vollziehen – ohnehin als Vervollkommnung der Seele vonnöten – ist das Beschreiten des alten Wegs über den reinigenden Leidensprozess notwendig. In früherer Zeit war dies selbstverständlich und man behalf sich mit der Erzählung bestimmter Märchen, den Auflösungsweg begleitend. Leidensprozesse beginnen im Übrigen häufig als körperliche Schmerzen ohne klinischen Befund („Schamanenkrankheit“) und sind Mystikern und Schamanen gleichermaßen bekannt. Ein „Seelenentscheid“ trennt übrigens deren beider Wege, die seit Alters her bekannt sind. Noch am Rande notiert, bilden neben diesen drei weitere Elemente alle bekannten, weltanschaulichen Lehren: Der Okkultismus, die Kontaktaufnahme zu Geistern, weiter die philosophische Entwicklung sowie die Ausbildung priesterlicher Riten. Neben Befreiung vom Leiden erreicht der Suchende durch das Leiden Erkenntnis und wird zum Stifter seiner eigenen Religion. Diese eigene Religion nennt sich „frei“, weil frei von fremder Lehre, und ist eigene, „freie Mystik“ nach der Hinwendung zu Gott.
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Neue Lesart der Religionen
Vier Religionen (Christentum, Judentum, Buddhismus und Islam) beinhalten bereits alle Erkenntnisse, die das Leben ausmachen: Der Mensch hat in einem einzigartigen körperlichen Leben sein Kreuz auf sich zu nehmen (Christentum), beizeiten inne zu halten und sich um Erlösung seiner Seele aus dem Geburtenkreislauf zu bemühen (Buddhismus). Des Weiteren existiert ein göttliches Belohnungs- und Bestrafungssystem (Judentum, Islam), innerhalb dessen entweder die Erlösung (der Seele) zu erfahren ist oder aber diese auf ein späteres Leben verschoben wird. Dass diese gemeinsame Betrachtung religiöser Lehren nie völlig in Vergessenheit geriet, ist Dichtern wie Denkern zu verdanken, besonders aber den Herren Laotse, Hafis, Rumi, Dante, Goethe, Nietzsche und Hesse.
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Lebens- und Werteberatung
Der Sinn des Lebens besteht darin, seine Seele zu vervollkommnen. Ziel ist es, mit der Seele göttliche Aufnahme nach diesem Leben zu erreichen. Ob dies so sein wird, lässt sich vorab nur durch die Auflösung von Schlüsselerlebnissen in Erfahrung bringen. Dazu muss sich ein Mensch zunächst einmal auf das Leben wirklich einlassen. Damit geht einher, für sein Handeln, Dulden und/oder Unterlassen persönlich Verantwortung zu übernehmen. Zudem ist in Kreisläufen zu denken, denn die gesamte Biomasse des Planeten unterliegt ständigem Werden und Vergehen, ebenso die Seele, bis zu ihrer Erlösung. Zur Erlösung hat man sich mit Selbst- und Gottvertrauen dem Leiden zu unterwerfen, um nämlich seelische Reife und Erkenntnis zu erlangen. Wer hierzu noch nicht bereit oder aber nicht in der Lage ist, sollte zumindest Sozialkompetenz zeigen. Dem sich (ohne diese notwendige Erfahrung für den Leidensprozess) Gott Zuwendenden sei angeraten, seine Gebete frei zu formulieren, anstatt festgelegte Texte sinnlos abzuleiern.
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Urknall und Chaos
Ist Gott tatsächlich eine Frau? Für den alten chinesischen Mystiker Laotse ist Gott die Führerin des Alls, für Goethe ist sie die Jungfrau, Mutter, Königin, Göttin und für Hesse seine schöne Mutter, eine Tänzerin von unguter, da heidnischer Herkunft. Grund: Wenn Gott im Leidensprozess geschaut wird, dann immer nur als Frau. Auch stellt sie selbst sich in Offenbarungen immer als die Mutter der Welt dar. Und weil Gott eine Frau ist, gehören im übertragenen Sinne Dinge wie etwa Schwangerschaft (auch eben schwanger gehen mit bedrückenden Erlebnissen), Geburt (wie Selbstreinigung durch Abwerfen von Ballast), Schmerz (in vielfältiger Weise) und natürlich Chaos (statt männlicher Ordnung) zum Leben. Und das hat, liebe Leser, überhaupt nichts mit Diskriminierung zu tun, denn Gott ist auch ein Mann, Gott ist eine Trinität aus Frau, Mann und Liebe. Woher wir Mystiker das wissen wollen, möchten Sie wissen? Aus dem Leidensprozess, denn der Mensch muss sich entscheiden zwischen zwei Seelenteilen und zwei Wegen. Schon Hermes Trismegistos, identisch mit dem altägyptischen Gott Thot, wird dazu der Ausspruch zugeschrieben: Was hier unten ist, ist auch da oben. Dies bezieht sich einerseits auf die Notwendigkeit seelischer Entwicklung, aber gleich so auf das Abbild Gottes, welches als Lichtgestalt oder Seele in uns steckt. Deshalb, liebe Freunde, muss der Mensch Schmerz und Chaos ertragen und sich im Leiden finden, zu seinem seelischen Erwachsenwerden.
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Dert Brief an die Pharisäer
Der Brief an eine fiktive Gemeinde von Pharisäern, darunter zu verstehen so ziemlich alles, was man sich heutzutage unter dem Begriff des Pharisäers vorstellen kann, soll eine komprimierte Zusammenfassung der Ergebnisse meiner Bemühungen bieten. Hier geht es um die Erkenntnisse aus verschiedensten Leidensprozessen um Schlüsselerlebnisse, eine kurze Darstellung des göttlichen Belohnungs- und Bestrafungssystems, zusammengefügt aus eben jenen Ergebnissen sowie eine Auflösung der Religionen, weil deren Stifter mit ihren Lehren als normale Menschen entzaubert werden. Daneben werden Gottesmodelle in den Religionen erläutert und es werden Anknüpfungen an Literatur und Kunst geboten. Zudem wird eine Möglichkeit aufgezeigt, die Gegensätze der Religionen zu überwinden sowie die Notwendigkeit dazu dargelegt mithilfe einer Beschreibung des Zustands des Planeten Erde (weshalb es eben auch Pharisäer sein mussten, an die der Brief gerichtet wurde).
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Der Diskos von Phaistos
Die Lösung unterstellt, der Autor des Diskos habe der Welt mitteilen wollen, wie man aus gelebten Leben Weisheit schöpft. Die Annahme zeitloser Piktogramm-Entwürfe führt daraufhin bei Analyse des Inhalts zu dem Ergebnis, der Autor stamme aus Ägypten und sei über mehrere Stationen nach Kreta verschlagen worden. Dort setzt er sich mit seinem Leben auseinander, flieht wohl einige Male vor sich selbst, bleibt aber am Ende als Selbstbezwinger siegreich. Über zeitlose Erkenntnisse aus Religion, Mystik, Philosophie, Literatur und Dichtkunst werden dazu Parallelen gezogen und das Ergebnis erhärtet. Am Ende stellt sich mit dieser Lösung der Diskos als pure Mystik dar, schon weil niemand ohne Gott und ohne Gottesliebe solch eine Mühsal auf sich nähme.
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Der Eid des Hippokrates
Fünf Punkte des Originals sind zu überdenken: Geburtenkontrolle, psychische Störungen, traditionelle Medizin kontra Schulmedizin, Gentechnik und Lebensverlängerung. Noch relativ einfach lässt sich zur Abtreibung mit den darin verborgenen göttlichen Geheimnissen deren Zulässigkeit konstatieren, denn Abtreibung ist kein Mord und im Auflösungsweg kann Gott als Frau geschaut werden. Damit ist der Punkt um die Abtreibung ersatzlos zu streichen. Da psychische Probleme oft um das Erwachsen-Werden der Seele entstehen, bedürfen diese meist keiner Behandlung. Selbstredend für einen Gott Fürchtenden zudem, niemals der Schöpfung ins Handwerk zu pfuschen oder etwa Gene zu manipulieren. Weil des Weiteren eine Seele auf die Erde geboren wird, sich Erlösung aus einem Kreislauf von Wiedergeburten zu verschaffen, sind deshalb Leben verlängernde Maßnahmen tabu. Aus diesen wenigen Grundüberlegungen wird dann ein modernisierter Text anhand nachvollziehbarer Erkenntnisse aus mystischen Leidensprozessen vorgeschlagen.
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Freie Mystik / Religionen
Die Freie Mystik ist eine weltumspannende und alle Epochen der Geschichte umfassende Strömung freier Denker in freier Hinwendung zu Gott. Sie versteht sich daher nicht als ein Angebot neben den Religionen, denn ein Jeder soll in die Lage versetzt werden, mit ihrer Hilfe zum Stifter der eigenen Religion werden. Ziel ist es also, dazu zu verhelfen, selbst ein Buddha oder Mahavira zu werden. Daher besteht kein Interesse, Freie Mystik auf einem Markt der Möglichkeiten unter Glaubenslehren wie Sauerbier anzubieten und anzudienen.
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Mystik und Darwinismus
Mit Darwin und der Überlegung nach Vervollkommnung durch Evolution brach so etwas wie Mystik in die schamanische Gedankenwelt des Christentums und bedrohte die Existenz der Kirche. Seine gar nicht neuen Gedanken führten aber nur von Religion fort, doch wieder einmal zu Gott hin. Moderne Wissenschaftler indes versuchen die Radikalität seiner naturwissenschaftlichen Thesen zu glätten, weil etwa auf bestimmte Nahrung spezialisierte Nischenbewohner die Ausnahme und Allesfresser die Regel sind. Trotzdem gibt es eine Artenvielfalt, die dann nur mit „schöpferischer Spielerei“ - und damit erneut mit einer Existenz Gottes – erklärt werden könnte. Deshalb warf Darwin mit seinen Thesen vielleicht eine für uns Menschen viel grundsätzlichere Frage auf: Darf sich Frau oder Mann gegen Religion stellen? Und hier lautet die Antwort, dass dies ein jeder nicht nur darf, sondern muss, um nämlich zuletzt zum Schöpfer seiner eigenen Religion zu werden. Doch trotz seiner Abkehr von Religion, die ihn sogar an Gott zweifeln ließ, wurde Darwin kein erklärter Gegner Gottes (allerdings auch kein Mystiker). Ein solcher Mystiker jedoch war Friedrich Nietzsche, kein Atheist oder Nihilist, wie man in ihm zu erkennen glaubte. Denn dass er im Angesicht seines Seelenkörpers ausrief: „Gott ist tot“ hat etwas mit (s)einem seelischen Entwicklungsprozess und der Deutung von Traumgeschehen zu tun, und ist deshalb nicht wortwörtlich zu verstehen. Nicht umsonst nämlich konstatiert er, liebe Gott die Weibchen, die hübschen obendrein, nämlich die voll entwickelten Seelen. Und eine solche tiefe Einsicht kann ihm nur als Mystiker erwachsen sein.
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Mystik, Geschichte und Politik
Geschichtsbetrachtungen sind meist wissenschaftlicher Art und können vielfältig sein. Dazu pflegt jede der Wissenschaften ihre eigene Geschichtsschreibung, sodass alle Bereiche abgedeckt zu sein scheinen. Doch auf die Wissenschaften allein sollte man sich nicht verlassen. Zu oft schon musste sich gerade deren Vorzeigelehre, die Geschichtswissenschaft im engeren Sinne, neuen archäologischen Erkenntnissen beugen. Andere Quellen als die wenigen alten Urkunden, Steuerlisten und sonstigen Aufzeichnungen sind somit ebenso zu nutzen und darauf ist in Schule, Universität, Forschung, Lehre und Politik hinzuwirken. Mystische Erkenntnisse, ohnehin zeitlos und beständig, aufgezeichnet bei Dichtern, Denkern, Philosophen und Gelehrten, könnten dabei vielfältige neue Anregungen in einer sich wandelnden Welt geben. Einzufordern ist daher neben einer anderen Betrachtung der Geschichte auch eine neue Sichtweise auf die eigenen Geschichte. Ohnehin bedarf es vielfältiger, veränderter Ansätze des Denkens und Handelns auf diesem ständig mehr zerstörten Planeten. Dazu gehört auch eine neue Politik von seelisch Erwachsenen, einem Kreis von Mystikern, die sich als eine moralische Instanz in einer Welt des Umbruchs verstehen.
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Mystik und Literatur
Viele Veröffentlichungen beschäftigen sich mit persönlichen Lebenskrisen und der nachfolgenden Sinnsuche. Die Qualität der Bücher ist jedoch oft mangelhaft, weil die so genannten „Literaten“ nicht ihre Krise meisterten, sondern nur ihren Müll abluden. Doch erst gemeistert erwächst aus Krisen die Möglichkeit, daraus Literatur zu schöpfen. Hierzu ganz beispielhaft genannt, seien Goethe mit dem „Faust“, Nietzsche mit seinem „Also sprach Zarathustra“, Laotse mit dem „Taoteking“, Hafis und Rumi mit ihrer mystischen Lyrik oder auch Dante mit der „Göttlichen Komödie“. Insoweit wird dazu aufgerufen, übrigens nicht nur um der Literatur willen, sondern auch zur Erlangung eigener Weisheit, den großen Dichtern und Denkern zu folgen. Erst einmal sind die eigenen Hausaufgaben zu machen, anstatt die Welt mit dem noch unverdauten Müll zu beglücken.
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Mystik Literaturliste
Von Weisen unterrichtet werden, ohne in die Fallstricke der Religionen zu geraten, ist mit diesem Buchempfehlungen möglich. Es handelt sich um Werke der Autoren: Dante, Descartes, Dschuang-Dsi, Estes, Goethe, Hafis, Hesse, Jaspers, Kingsley, Laotse, Liä-Tsi, Miller, Nietzsche, Rumi und Peters. Besonders empfehlenswert ist hier das jüngste Werk des Letztgenannten, weil deutlich geschrieben, statt um den Brei geredet, Es ist das Buch der Bücher der Mystik überhaupt, es ist: Die Reise in die Seele.
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Mystik und Neurowissenschaften
Der Disput, ob Philosophie oder Neurowissenschaften die letztlich führende Wissenschaft sei, wird heutzutage gerne zugunsten der Mediziner entschieden. Doch die gucken nach wie vor, trotz bester Apparate, noch immer nur vor das Hirn und nicht wirklich hinein. So lässt sich denn zwar das Denken physisch nachvollziehen, doch das Warum, der Sinn des Lebens oder aber die Frage nach der Existenz Gottes können nicht geklärt werden. Hier hilft Ihnen nur die gute alte Mystik weiter, eine lange vernachlässigte Teildisziplin der Philosophie und das so gut und so gründlich wie seit zigtausend Jahren.
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Mystik und Philosophie
Die westliche Philosophie wird gerne als eine Fußnote Platons bezeichnet. Sie ist es auch, seit dem Vatermord des Plato an Parmenides. Parmenides war Platos geistiger Ziehvater, doch wollte sich Plato von ihm lösen, um einer eigenen Philosophie und es ihm darob gebührenden Ruhmes willen. Inzwischen aber haben uns seine Ideen an den Abgrund geführt, Gegensätze zwischen Ost und West, zwischen westlicher und fernöstlicher Philosophie verhindern eine friedliche Nutzung der Ressourcen der Erde. Daher wird es Zeit, Platons einengende Lehre hinter uns zu lassen und zu den mystischen Wurzeln der westlichen Zivilisation zurückzukehren.
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Mystik und String
Scheinbar fehlt eine Brücke zwischen Mystik und Schamanentum auf der einen sowie wissenschaftlich nachprüfbaren Fakten auf der anderen Seite. Doch Überlegungen zur String-Theorie im Vergleich zu schamanischen Luftseilen oder mystischen Bändern der Liebe zeigen mehr Gemeinsamkeiten als bisherige Überlegungen, etwa zu Strahlen, auf. Im Hinduismus, bei den alten Griechen wie auch den Aborigines Australiens finden sich nämlich Vorstellungen von magischen Luftseilen, die an die Strings erinnern und die C.G. Jung dem Bereich des kollektiven Unbewussten zuordnete. Neben diesen schamanischen Ansichten existiert zudem in der Mystik die Vorstellung eines Bandes der Liebe zwischen den beiden Seelenteilen des Menschen sowie zwischen Gott und Mensch. Da nach der String-Theorie mikroskopisch nicht mehr wahrnehmbare, kleinste Fäden den Raum bilden, könnte darin ein erster wirklich gemeinsamer Ansatz zwischen alten Naturauffassungen und moderner Wissenschaft gesehen werden.
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Totalausbrennung kontra Burnout
Boreout- wie Burnout-Syndrom sind typische Erschöpfungserscheinungen in unserer Leistungsgesellschaft. Die Totalausbrennung der Seele ist dagegen Teil des mystischen Erkennens. So hat der Mensch die ihm anvertraute Seele in einem Zyklus von Tod und Wiedergeburt zu vervollkommnen, um göttliche Aufnahme zu erfahren. Im Leiden hierzu um verschiedene Schlüsselerlebnisse führt gegebenenfalls der Ausbrand der Seele aus dem Körper (sowie ihre spätere Wiedergeburt), zu allgemeinen wie auch zu ganz individuellen Erkenntnissen. Wegen dieser teils gleichen, teils unterschiedlichen Erkenntnisse fielen im Übrigen auch die Lehren der Religionsstifter so unterschiedlich aus. Zudem begriffen diese nicht, dass alle ihre Erkenntnis, ohnehin alles Erkennen nur Teil eines göttlichen Belohnungs- und Bestrafungssystems ist. Allgemein fassen lässt sich letzteres mit Lohn für Sozialkompetenz und Strafe für schlechtes Handeln. Dass dabei niemand mit Gott im Herzen, trotz des Ausbrandes der Seele und des Gefühls, bis an den Rand der physischen Vernichtung geführt zu werden, ein wirkliches Erschöpfungs-Syndrom erleidet, dürfte einleuchten.
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Zur Kritik
Das Schweigen in der Mystik ist auf persönliche Betroffenheit in Erlebnissen sowie auf nachfolgende, zu Erkenntnissen verdichtete Überlegungen zurückzuführen. Letztere gehen zum Teil auf Träume zurück, welche als persönliche Offenbarungen angesehen werden müssen. Der gesamte Komplex um Schlüsselerlebnisse und deren Auflösung wird deshalb von Mystikern ungern publik gemacht, stattdessen werden häufig allein die gezogenen Erkenntnisse in den Raum gestellt. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an Buddhas In-Gang-Setzen des Rades oder an Mohammeds göttliche Rechtsordnung, die solche Überlegungen ohne Benennen des zugrunde liegenden Erlebnisses aufzeigen. Aber auch bei den Dichtern und Denkern finden sich zumeist nur die Ergebnisse, nicht aber die zugrunde liegenden Erlebnisse sowie der auflösende Weg zu den Erkenntnissen. Das macht das Nachvollziehen und Vergleichen schwierig, sollte uns aber nicht davon abhalten, es zu tun. Allerdings, den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit aus vordergründig Nicht-Vergleichbarkeit und Nicht-Nachvollziehbarkeit zu erheben, gar den Herren Religionsstiftern, Dichtern wie Denkern zu unterstellen, sie hätten wegen ihrer Weisheit nur einen an der Waffel, geht an der Wirklichkeit vorbei. Es ist zu akzeptieren, dass Wissenschaftlichkeit und Weisheit zwei verschiedene Paar Schuhe sind und auf unterschiedlichen Wegen geschöpft werden. Für den Einzelnen aufbereitet wurden hier im Übrigen viele Erlebnisse zusammengefasst und bewertet, damit ein Jeder für sich selbst (für sein Seelenheil) den Sinn des Lebens und Gott erkennen möge.
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